Mit Jesus in Jerusalem XVIII: Karfreitag – Jesus stirbt am Kreuz

Die Soldaten führten Jesus zur Hinrichtung. Unterwegs hielten sie Simon von Zyrene an, der gerade vom Feld zurückkam. Sie luden ihm das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrüge.

Am Wegrand standen Frauen, die um Jesus weinten. Zusammen mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt. So kamen sie zu dem Ort, der „Schädelstätte“ genannt wird. Dort kreuzigten sie Jesus und die beiden Verbrecher. Jesus bat: „Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Die Soldaten verteilten seine Kleider und losten sie untereinander aus. Die Menschen standen dabei und schauten zu. Die Mitglieder des jüdischen Rates verspotteten Jesus und sagten: „Er hat so viele andere gerettet. Wenn er der Erwählte Gottes ist, soll er sich selbst retten!“

Die Soldaten gaben Jesus Essig zu trinken.

Über Jesus war ein Schild angebracht, auf dem stand: „Das ist der König der Juden.“

Einer der Verbrecher verspottete Jesus, aber der andere bat ihn um Erbarmen. Jesus versprach ihm: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“

Es war die sechste Stunde, als sich Finsternis ausbreitete, die bis zur neunten Stunde anhielt. Dann zerriss der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste abtrennte, einmal in der Mitte durch. Jesus rief: „Vater, in deine Hände gebe ich mein Leben.“ Dann starb er.

Der römische Hauptmann sah genau, was geschah. Er sagte: „Dieser Mensch hat wirklich ganz und gar so gelebt, wie Gott es will.“   

In einiger Entfernung standen die, die Jesus liebten. Unter ihnen waren auch die Frauen, die ihm gefolgt waren, seit er in Galiläa gewirkt hatte. Sie sahen alles, was geschah.

(Nach Lukas 23, 26-49)