Mit Jesus unterwegs nach Jerusalem VII: Der dankbare Samariter

Auf dem Weg nach Jerusalem wanderte Jesus durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa. „Die Samariter sind nicht gottesfürchtig“, sagten Jesu Freunde. „Sie glauben nicht an Gott.“

Jesus kam in ein Dorf, in dem zehn Männer krank geworden waren. Sie hatten Aussatz bekommen, und man hatte sie aus dem Dorf hinausgeschickt, damit sich niemand mehr bei ihnen anstecken konnte. Die zehn Kranken blieben in einiger Entfernung von Jesus stehen und riefen: „Bitte hab Mitleid mit uns! Hilf uns, heile uns!“

„Geht zum Priester und lasst euch von ihm untersuchen“, antwortete Jesus. Die Männer machten sich auf den Weg, aber noch bevor sie beim Priester ankamen, waren sie schon geheilt.

Sie freuten sich sehr und eilten sofort nach Hause zu ihren Familien, um sie in die Arme zu schließen. Sie hatten so lange darauf verzichten müssen, bei ihnen zu sein.


Einer kehrte aber wieder um, warf sich dankbar vor Jesus zu Boden und lobte Gott und dankte ihm. Die Freunde Jesu wunderten sich, dass ein Samariter Gott so lobte und ihm dankte.

Jesus fragte ihn: „Es sind doch zehn Männer gesund geworden! Wo sind die anderen neun? Bist du der einzige, der zurückgekommen ist, um Gott zu danken? Aber nun steh auf und geh du auch zu deiner Familie, dein Vertrauen auf Gottes und meine Hilfe hat dich gerettet!“

(Nach Lukas 17, 11-19)