Aktuelle Kirchliche Nachrichten

Sonntag, 22. März, Lätare

Wochenspruch (Johannes 12, 24): Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Der Gottesdienst und der Kindergottesdienst müssen leider entfallen.

„Kirchliches Leben in Zeiten von Corona“

Bis auf weiteres können in unserer Kirchengemeinde keine Gottesdienste und keine Gruppen und Kreise stattfinden (Jungschar, Kinderkirche, Kirchenchor, Seniorenkreis, Frauenkreis, Friedensgebet). Diese Maßnahmen sind nötig, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Für die Kinderkirche wird es ein Live-Stream-Angebot geben. Über die Gruppe werden wir die Details dazu bekanntgeben.

In diesen Tagen und Wochen, sieht unser Leben teils ganz anders aus, als wir es gewohnt sind. Manche, die vor kurzem beruflich noch extrem gefordert waren, haben plötzlich vielmehr Zeit und sind zuhause. Menschen, die fast jeden Abend verplant hatten in Vereinen, Kirchengemeinde, im Freundeskreis... haben plötzlich ungewohnt viel Zeit, einfach für sich.
Andere sind in diesen Zeiten noch viel mehr gefordert, als sie es ohnehin schon waren beziehungsweise ganz besonderen Belastungen ausgesetzt:
- Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal
- Menschen, die an Corona erkrankt sind
- Menschen, die sich um ihre Gesundheit Sorgen machen, weil sie durch Alter und/oder Vorerkrankungen zu den (Hoch-)Risikogruppen zählen
- Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmittelhandel
- berufstätige Eltern, deren Kinder nun nicht zur Schule / bzw. in den Kindergarten gehen können und für die es schwierig ist eine Betreuung der Kinder zu finden
- Menschen, deren Existenz durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Entwicklungen gefährdet ist
- etc.

Vielleicht wäre es eine Chance, besonders für diese Menschen zu beten, die jetzt besondere Belastungen erleben. Haben Sie eine Idee, wie Sie jemand unterstützen können, die oder der jetzt besonders gefordert ist? Paulus beschreibt ein Verhalten, das zu einem fürsorglichen Miteinander führen kann:
„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Galater 6,2
Denken wir in Zeiten der Corona-Krise verstärkt an uns selbst? („Hauptsache mir geht es gut und ich bin sicher.“) Oder erweisen wir uns solidarisch miteinander und unterstützen wir uns gegenseitig? Für eine Nachbarin einkaufen gehen. Anbieten die Kinder der Nachbarsfamilie zu betreuen. Eine ermutigende Mail! Oder ein Anruf um nach dem Ergehen zu fragen und vieles mehr. Falls Ihnen jemand Unterstützung anbietet, mache ich Ihnen Mut diese auch anzunehmen. Eine Gesellschaft in der sich Menschen gegenseitig unterstützen, kommt viel besser mit so einer herausfordernden Situation zurecht.

weitere aktuelle Informationen

Die Kirche ist offen!

Vielleicht ist es Ihnen in diesen Tagen ein Bedürfnis, sich einmal alleine in die Stille unserer Kirche zurückzuziehen. 
Unsere Kirche ist die ganze Woche über offen, auch für Sie.
Vorne beim Altar finden Sie eine mit Sand gefüllte Tonschale. Gerne dürfen Sie dort eine der bereitgestellten Gebetskerzen in den Sand stecken und entzünden. Vielen tut es gut, ihrem Gebet so auch äußerlich Ausdruck zu geben.
Übrigens werden die Türklinken der Kirche regelmäßig desinfiziert.

Sie dürfen mich gerne anrufen!

Viele gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten ich in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können mich jederzeit anrufen!
Gerne nehme ich mich für Sie Zeit!
Was Sie mir anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Sie erreichen mich unter den folgenden Telefonnummern:
Festnetz: 07395 375
Mobil: 0151 225 335 00
Falls ich gerade nicht erreichbar bin, sprechen Sie eine Nachricht auf Band, ich rufe Sie dann zurück.