Marienkirche Kohlstetten

Daten einer langen Geschichte

Fenster Marienkirche Kohlstetten

  •  1161 Der Ort Kohlstetten wird in einer Urkunde des Klosters Weißenau erstmals genannt, auch eine Kirche wird erwähnt. Sie steht an der selben Stelle wie heute. Ein besonderer Kirchhof umgibt sie: Die Gräber schauen - bis heute - zum Altar. Teile der Friedhofsmauer könnten aus dieser Zeit stammen.
  • 1480 Bilder aus dem Leben der Maria und vom Einzug Jesu in Jerusalem schmücken den Innenraum. Da die seitlichen Mauern des Chorturms abgebrochen wurden, ist eine Deutung schwierig, es fehlt der zyklische Zusammenhang.
  • 1496 Graf Eberhard im Bart schenkt die Einkünfte der Kirche dem Kloster Offenhausen
  • 1534 Kohlstetten wird - zu Württemberg gehörig - evangelisch. Die Malereien werden zugemalt. Die Heiligen Gefäße werden nach Urach abgeliefert. lediglich ein Abendmahlskelch ist aus vorreformatorischer Zeit bis heute noch erhalten.
  • 1613 "Michael Bazen/ Jacob Bazen/ von Zuppingen 1613" - diese heute noch lesbare Inschrift im Dachraum am Innengiebel der Ostwand zeigt, dass umgebaut wurde
  • 1769 Die baufällige Kirche wird - bis auf die Ostwand - abgebrochen und neu aufgebaut. Sie erhält ihr heutiges Aussehen.
  • 1787 Aus Platzmangel - wegen der "Filialisten von Kleinengstingen" - wird eine neue Empore eingebaut.
  • 1801 Dei Kirchengemeinde kauft eine neue Glocke
  • 1812 Eine neue Orgel wird angeschafft
  • 1848 Der Taufstein wird aufgestellt
  • 1868 Zwei neue Glocken kommen hinzu, der Glockenstuhl wird für eine dritte Glocke ausgebaut.
  • 1878 Eine neue Orgel der Firma goll begleitet die Gesänge der Gemeinde: Das Instrument ist einmanualig, hat sieben Register und ist heute noch in Gebrauch.
  • 1899 Eine neue Turmuhr mit Stunden- und Viertelstundenschlag zeigt die Uhrzeit an.
  • 1903 Das Gebeüe wird renoviert
  • 1917 Für Kriegszwecke werden zwei Glocken abgeliefert
  • 1919 Von Bernloch wird eine Bronzeglocke von 1680 erworben
  • 1923 elektrisches Licht erfüllt den Kirchenraum
  • 1930 Zwei neue glocken werden gekauft
  • 1942 Zwei Glocken (von 1868 und 1930) müssen für Kriegszwecke abgegeben werden.
  • 1946 Aus einem Sprengkopf wird eine Bombenglocke als Ersatz gebaut. Sie steht heute noch auf der Kirchenbühne.
  • 1951 Zwei neue Glocken läuten nach dem Krieg wieder.
  • 1957 Bei der Innenrenovierung werden die malereien entdeckt und freigelegt, die Orgel wird umgebaut
  • 1992 Die Kirche bekommt ein neues Dach und einen neuen Verputz, außerdem werden die Malereien restauriert.
  • 2005 Die Kirche erhält eine hochmoderne Funkuhr.
  • 2008 Eine Außenrenovierung findet statt.