Außergewöhnliche Konfirmation in einer besonderen Zeit

Aufgrund der „besonderen Zeit“ nutzen unsere Konfirmanden am vergangenen Freitag den Wittlinger Sportplatz ein wenig anders als sonst. Da ein normales Abendmahl momentan nicht gefeiert werden darf, feierten sie zusammen mit Pfarrer Patrick Mauser ein "Abendmahl to go“ mit dem erforderlichen Mindestabstand. Nach dem Abendmahlsgottesdienst gab es einen gemeinsamen Ballonstart, auf dessen Karten Wünsche für die Konfis geschrieben wurden.

Sonntags fand dann bei strahlendem Sonnenschein die Konfirmation in der Amanduskirche in Bad Urach statt. Pfarrer Mauser machte mit den Konfis einen Rückblick über das Konfirmandenjahr, die Jugendlichen begründeten, weshalb sie gerade diese Bibelstelle für ihren Denkspruch ausgewählt haben und mit dem Wort „Konfi-türe" verdeutlichte Pfarrer Mauser ihnen, dass nach der Konfirmation die Türe für sie offensteht.

Nach dem verkürzten Gottesdienst mit den geladenen Gästen waren alle froh, dass zeitnah ein Ersatztermin für die Konfirmation gefunden wurde.

Ein großes Dankeschön gilt der Kirchengemeinde Bad Urach und Seeburg für das zur Fügung stellen der Amanduskirche, allen Mitwirkenden beim Gottesdienst und Pfarrer Mauser für die Begleitung des „besonderen“ Konfirmandenjahrgangs.

Den neu Konfirmierten wünscht die Kirchengemeinde Gottes reichen Segen für ihren weiteren Lebensweg!

 

 

Erntebittgottesdienst auf dem Linsenberghof

Wie auch in den vergangenen Jahren feierten wir den diesjährigen Erntebittgottesdienst auf dem Linsenberghof. Bei strahlendem Sonnenschein, umringt von (noch) grünen Kornfeldern und mit dem Blick auf den Hengener Kirchturm begann der Gottesdienst um 10 Uhr in der extra hierfür freigeräumten und passend dekorierten Lagerhalle. Da in Gottesdiensten wieder gesungen werden darf, ertönte mit Freude dann unter der gekonnten Begleitung von Hans-Martin Jäger unter anderem das Lied „Wir pflügen und wir streuen“ über die Felder. In seiner Predigt kam Pfarrer Christenson auf die erste Erntebittstunde in Hengen und Wittlingen zu sprechen und rief zur Dankbarkeit, auch in diesen komischen Corona-Zeiten auf. Leider konnte das liebgewonnene gemeinsame Mittagessen in der Scheune im Anschluss an den Gottesdienst in diesem Jahr nicht stattfinden.

Ein großer und herzlicher Dank gilt Familie Wörz, die in bewährter Tradition die Scheune zur Verfügung gestellt hat. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

 

 

 

Sonnenschein – Pfingsten – Gottesdienst im Grünen!

Gottesdienste im Grünen werden in unseren Kirchengemeinden normalerweise auf dem Hohen Wittlingen, einem Feld zwischen Hengen und Wittlingen oder auf dem Linsenberghof gefeiert. Doch wie so Vieles ist in diesen Corona-Zeiten nicht alles normal. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort, an dem wir den Pfingstsonntagsgottesdienst unter Einhaltung der Bestimmungen feiern können, kam das Angebot, dies auf dem Schulhof zu tun. Dank der Firma SBS Straßenbau Spingler waren dann auch die Zugänge und der Schulhof perfekt vorbereitet, sodass die fleißigen Helfer am Sonntagmorgen nur Stühle, Tische und das E-Piano aufstellen und das Mikrofon anschließen mussten. Katharina Droemer eröffnete erneut gekonnt und sorgte während des gesamten gesanglosen Gottesdienstes für die musikalische Untermalung und Bereicherung. Pfarrer Christenson predigte über die drei wesentlichen Aussagen des dritten Joelkapitels:

1. Verheißung der großen Geistausgießung - nicht Zuteilung

2. Ankündigung von schrecklichen Ereignissen, wie Blut, Verfinsterung und Feuer – Dinge, die uns erschrecken lassen

3. Verheißung, dass allen, die den Herrn anrufen werden, Heil widerfahren wird in allen Schrecklichkeiten

Wie bereits der Gottesdienst an Himmelfahrt wurde dieser gut angenommen und erfreute sich über zahlreiche Besucher, nicht nur aus Wittlingen und Hengen.

In Zukunft sollen diese Gottesdienste im Grünen bei schönem Wetter alle 14 Tage auf dem Wittlinger Grundschulhof oder in Hengen vor dem alten Pfarrhaus stattfinden.

Der nächste Gottesdienst findet bereits am Sonntag, 14.06.2020 um 10.00 Uhr in Hengen statt.

 

 

Endlich wieder Gottesdienst!!

10 Wochen kein Gottesdienst, geschlossene Kirchentüren, getrennte Gemeinschaft, Verbundenheit im Gebet, Hausgebete, Gemeindeleben nur online oder auf dem Papier,… Vieles war nicht normal. Auch die ersehnte Nachricht, dass wieder Gottesdienste gefeiert werden dürfen, ließ die Gemeinden nicht sofort jubeln, galt es doch eine Menge Regeln umzusetzen – zu viele für die Kirchen in Hengen und Wittlingen.

Umso einfacher fiel dadurch die Entscheidung an Himmelfahrt einen Gottesdienst im Grünen zu planen und bei Sonnenschein umzusetzen. Der passende Ort hierfür war schnell gefunden, das nötige Schutzkonzept wurde erstellt und so mussten alle nur noch auf gutes Wetter hoffen und dafür beten.

Bei besten Wetterverhältnissen stellten die fleißigen Helfer voller Vorfreude die Stühle auf die entsprechenden Stellen, damit der vorgegebene Abstand gewährleistet wurde. Wie viele Gottesdienstbesucher werden wohl kommen? Wie wird es sein, einen Gottesdienst ohne Gesang zu feiern? Diese und andere Fragen wurden dabei immer wieder überlegt. Gegen 9.45 Uhr kamen die Ersten, anfänglich noch langsam und schüchtern, wusste man doch nicht genau, welche Verhaltensregeln genau beachtet werden müssen. Punkt 10.00 Uhr hatte jeder einen Platz gefunden und so konnte Katharina Droehmer am E-Piano den Gottesdienst musikalisch beginnen. Pfarrer Christenson ging dann in seiner Predigt u.a. der Frage nach „Wo finden wir (an Himmelfahrt) Jesus?“.

Es war schön wieder einen Gottesdienst gemeinsam zu feiern, auch wenn unter anderem auf Gesang, Händeschütteln und den sonntäglichen Austausch am Ende verzichtet werden muss. Die Gremienmitglieder des KGR und der OKV sind sich deshalb einig: Wiederholung erwünscht! Die genaue Umsetzung wird nun geplant und zeitnah den Gemeinden mitgeteilt.

 

Der nächste Gottesdienst findet bereits am Pfingstsonntag, 31.05.2020 um 10.00 Uhr in Wittlingen statt!

 

 

Willkommen Pfarrfamilie Christenson!

Am 1.03.2020 war er endlich da, der lang ersehnte Tag…

Pfarrer Christenson stellte sich den Gottesdienstbesuchern aus Hengen und Wittlingen als neuer Pfarrer vor:

Mein Name ist Mark Christenson und bin 30 Jahre alt. Meine Frau und ich haben vier Kinder.

Ich komme aus einem kirchenfernen Elternhaus, war 10 Jahre lang Jungscharleiter in Ditzingen, dort im Kirchengemeinderat und beratendes Mitglied der Landessynode. Kirche kenne ich also aus verschiedenen Blickwinkeln. Bis Februar war ich Vikar in Nagold-Hochdorf.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich Pfarrer geworden bin – das ist ja kein alltäglicher Berufswunsch. Mir war wichtig: Ich möchte mein Leben einer guten Sache widmen und die Sache mit Jesus Christus ist einfach mein Herzensanliegen. Ich habe selber im Glauben in guten und in schlechten Tagen viel empfangen und freue mich, wenn ich etwas zurückgeben oder weitergeben darf.

Für meine geistliche Prägung ist die Zugehörigkeit zur Evangelischen Michaelsbruder­schaft prägend. Die Verbindung von Glaubensleben und Alltag ist mir wichtig.

Musikalisch wurde die Familie im Gottesdienst vom Chor „gesangLICHT“  und der Kinderkirche sowie durch den Posaunenchor am Gemeindehaus begrüßt. Auch die beiden Ortsvorsteher Horst Vöhringer und Gerhard Stooß hießen die Familie beim anschließenden Ständerling im Gemeindehaus herzlich willkommen.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe durch den KGR Wittlingen und die OKV Hengen konnte Pfarrer Christensons Aussage „Ich freue mich auf die Gespräche mit den Gemeindemitgliedern“ umgesetzt werden.

 

 

Schwatz auf dem Kirchenbänkle

Unter dem Motto „Schwatz auf dem Kirchenbänkle“ hörten die Gottesdienstbesucher im Februar eine besondere Predigt. Pfarrer Mauser unterhielt sich mit Katharina Droemer und Rolf Oettinger über die Bibelstelle Epheser 3, 14 - 21. So ging es unter anderem um Worte, die ihnen beim Lesen der Bibelstelle aufgefallen und hervorgestochen sind, aber auch darum, was diese Bibelstelle für uns als Gemeinde bedeutet.

Gegen Ende der Predigt durfte dann jeder Gottesdienstbesucher die Worte nennen, die ihn an der Bibelstelle angesprochen haben.

 

Danke für den Einsatz im Kirchengemeinderat

Otto Rauscher sprach im Namen der Wittlinger Kirchengemeinde seinen Dank an Klaus Ehni aus, der 18 Jahre lang dem Wittlinger Kirchengemeinderat angehörte und würdigte unter anderem seinen großen Einsatz beim Neubau des Gemeindehauses.

Christa Probst bedankte sich im Namen der Hengener Kirchengemeinde bei Michaela Ender, die im Herbst 2018 in den Kirchengemeinderat nachgewählt wurde, bei Anni Lieb und Christel Söll, die sechs Jahre lang mit dabei waren und bei Heidi Götz für 12 Jahre im Dienst in der Gemeinde als Kirchengemeinderatsvorsitzende. Sie bedankte sich für alles "Sichtbare", wie die Schriftlesungen und Abkündigungen in den Gottesdiensten, der Brotbackaktionen für die Kirchturmsanierung, den Stand beim "Frühlingserwachen" und "Weihnachten in der Scheune" und der Krankheitsvertretung unserer Mesnerin. Aber auch für alles für die Gemeinde weitgehend "Unsichtbare" wie beispielsweise die Mitarbeit in zahlreichen Sitzungen des Kirchengemeinderats und in den Ausschüssen.

Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKE für Euer großartiges Engagement!

 

 

Kirchengemeinderat

v.l.n.r.: Rolf Oettinger, Michaela Mayer, Dieter Boßler, Annegret Kächele, Horst Hummel, Dekan Michael Karwounopoulos, Wolfgang Rueß, Markus Baisch, Burckhard Allzeit, Andrea Friedrich, Pfarrer Patrick Mauser

Verabschiedung der ausscheidenden und Einsetzung der neuen Gremienmitglieder

Im Gottesdienst am vergangenen Sonntag wurden die gewählten Mitglieder des Kirchengemeinderats Wittlingen Markus Baisch, Dieter Boßler, Rolf Oettinger und Wolfgang Rueß sowie die vom Oberkirchenrat benannten Personen der ortskirchlichen Verwaltung Hengen Burckhard Allzeit, Andrea Friedrich, Horst Hummel und Annegret Kächele durch Dekan Michael Karwounopoulos in ihr Amt eingesetzt. Sie gaben bei der Amtsverpflichtung ihr Ja für die Arbeit in den beiden Gremien. Nicht mit dabei sein konnte Petra Kairies aus Wittlingen. Ihre Amtsverpflichtung erfolgt bei einer der nächsten Sitzungen durch den KGR-Vorsitzenden.