Herzlich Willkommen im Evangelischen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen

Seit dem 1.1.2013 bilden die Kirchenbezirke Bad Urach und Münsingen den gemeinsamen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen. Das Zusammenwachsen der Teilgebiete bleibt eine Aufgabe der nächsten Jahre. Der Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen vereinigt in sich Gegensätze und sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie erstrecken sich über das Gebiet vom Neckar im Westen über die die Höhen der Schwäbischen Alb bis hinunter an die Donau. Die Zusammenarbeit benachbarter Kirchengemeinden in Distrikten entwickelt sich. Der größere Kirchenbezirk bietet hier neue Chancen der Kooperation. Die 58.000 Gemeindeglieder in den 43 Kirchengemeinden werden von 52 Gemeindepfarrerinnen und -pfarrern begleitet. das gemeinsame Dekanatamt des einen Kirchenbezirks wird in einer Erprobungsphase durch zwei Dekane wahrgenommen, wo bei der Dekan in Bad Urach die Geschäftsführung wahrnimmt.

 

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Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

Kräfte bündeln – Evangelische Stimme in Europa stärken

Die Vertreterversammlung des GAW der EKD traf sich auf Einladung des GAW Württemberg in Bad Urach

Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2018 fand in Bad Urach die Vertreterversammlung des Gustav-Adolf-Werks e.V., Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW) statt. An der Versammlung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der bundesweit 21 GAW-Hauptgruppen und 19 Frauengruppen teil.

Die Vertreterversammlung beschloss, die beiden evangelischen Kirchen in Syrien, die das GAW seit sechs Jahren unterstützt, offiziell als Partnerkirchen aufzunehmen. Die Evangelische Kirche in Syrien und im Libanon sowie die Union Armenisch-Evangelischer Gemeinden in Syrien sind die 50. und 51. Partnerkirche des GAW. Beschlossen wurde der Projektkatalog 2019 mit 121 Projekten und einer Rahmensumme von 1,6 Millionen Euro. Diese Rahmensumme  ist in den vergangenen Jahren regelmäßig übertroffen worden. So wurden 2017 für 2,3 Millionen Euro Hilfen an Partnerkirchen sowie im Rahmen der Nothilfe für bedrängte und verfolgte Christen weitergegeben.

Der Projektkatalog des GAW ist in diesem Jahr 175 Jahre alt geworden. Seit 1843 werden die Projektanträge aus Partnerkirchen gebündelt und abgedruckt – mit kurzen Unterbrechungen in Kriegsjahren.

Ab 2020 soll sich im Projektkatalog auch die Zusammenarbeit des GAW mit der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) wiederspiegeln. Die Vollversammlung der GEKE, die vom 13. bis 18. September 2018 in Basel stattfand, hat das Gustav-Adolf-Werk gebeten, „die Projekte, die im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Diasporawerke in Europa (AGDE) durchgeführt wurden, operativ weiterzuführen.“ Die GEKE unterstützt sozialdiakonische Projekte in ihren Mitgliedskirchen jährlich mit 150 000 Euro.

Prälatin Gabriele Wulz, Präsidentin des Gustav-Adolf-Werks der EKD und Vorsitzende des GAW Württemberg, freut sich auf diese vertiefte Kooperation mit der europäischen Kirchengemeinschaft GEKE: „Es hilft uns, die Kräfte zu bündeln und die evangelische Stimme in Europa zu stärken.“

Zum neuen Mitglied im Vorstand des GAW wurde Pfarrer Martin Stützer aus Goslar aus dem Vorstand des GAW Braunschweig, gewählt.

 

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Gemeinsam unterwegs

    Das Lernen von ökumenischen Projekt-Partnerschaften in Tansania stand im Mittelpunkt einer ökumenischen Delegationsreise der beiden großen Kirchen in Württemberg. Oberkirchenrat Ulrich Heckel und Domkapitular Heinz Detlef Stäps waren erstmals gemeinsam unterwegs um weltkirchliche Projektarbeit in den Blick zu nehmen.

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  • Turmblasen von der Stiftskirche

    Es ist eine der ältesten Traditionen in Stuttgart, wenn nicht gar die älteste: Das Turmblasen von der Stuttgarter Stiftskirche. Bereits seit 400 Jahren, also seit 1618, klettern die Turmbläser die 232 Stufen des Westturms hinauf, um von dort oben ihre Musik über der Skyline der Landeshauptstadt erklingen zu lassen.

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  • "Denunziantentum hat bei uns keinen Platz"

    Die AfD in Baden-Württemberg hat am Donnerstag eine Plattform im Internet freigeschaltet, auf der AfD-kritische Lehrer gemeldet werden sollen. Der Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Oberkirchenrat Dr. Norbert Lurz, kritisiert dieses Vorgehen scharf.

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