Herzlich Willkommen im Evangelischen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen

Seit dem 1.1.2013 bilden die Kirchenbezirke Bad Urach und Münsingen den gemeinsamen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen. Das Zusammenwachsen der Teilgebiete bleibt eine Aufgabe der nächsten Jahre. Der Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen vereinigt in sich Gegensätze und sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie erstrecken sich über das Gebiet vom Neckar im Westen über die die Höhen der Schwäbischen Alb bis hinunter an die Donau. Die Zusammenarbeit benachbarter Kirchengemeinden in Distrikten entwickelt sich. Der größere Kirchenbezirk bietet hier neue Chancen der Kooperation. Die 58.000 Gemeindeglieder in den 43 Kirchengemeinden werden von 52 Gemeindepfarrerinnen und -pfarrern begleitet. das gemeinsame Dekanatamt des einen Kirchenbezirks wird in einer Erprobungsphase durch zwei Dekane wahrgenommen, wo bei der Dekan in Bad Urach die Geschäftsführung wahrnimmt.

 

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Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

"Für zukunftsfähige Strukturen"

Pfarrerin Gudrun Bertsch © Bernd Müllerschön

Gudrun Bertsch neue Co-Schuldekanin in Reutlingen und Bad Urach-Münsingen

Gemeinsam mit Schuldekan Bayer ist Gudrun Bertsch dann für die Kirchenbezirke Reutlingen und Bad Urach-Münsingen zuständig. Dort gibt es fast 130 Schulen, an denen rund 300 staatliche und 120 kirchliche Lehrkräfte evangelische Religionslehre unterrichten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Aufsicht über den Religionsunterricht sowie die Beratung, Begleitung und Fortbildung der Lehrkräfte. Außerdem wirkt sie bei religionspädagogischen Prüfungen mit. Dazu kommt die Bildungsarbeit in den Kirchengemeinden und -bezirken. Zu ihr zählen etwa die Familien- und die Erwachsenenbildung sowie die Konfirmanden-, die Kinder- und die Jugendarbeit.

Gudrun Bertsch möchte „Kirchengemeinden und Lehrpersonen für ihre vielfältigen Bildungsaufgaben sensibilisieren, motivieren und stärken.“ Zusammen mit den verschiedenen Berufsgruppen, die im pädagogischen Feld Verantwortung übernehmen, wolle sie zukunftsfähige Strukturen kirchlich verantworteter Bildungsarbeit entwickeln. „Wer die heutige Welt verstehen will, der muss auch etwas von Religion verstehen“, sagt Bertsch. „Denn Bildung ohne Religion ist unvollständig, genauso unvollständig ist Religion ohne Bildung“.

Die Pfarrerin ist in Mötzingen im Kreis Böblingen aufgewachsen. Nach einem Diakonischen Jahr in Paris studierte sie Theologie in Heidelberg, Bern und Berlin. Gleichzeitig ließ sie sich zur Religionspädagogin in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg ausbilden und unterrichtete an verschiedenen Schulen. Nach ihrem Vikariat und ihrem zweijährigen Dienst als Pfarrerin z.A. arbeitete sie von 2001 bis 2003 als Studienassistentin am Pfarrseminar im Studienzentrum Haus Birkach in Stuttgart für die Fächer Homiletik (Predigtlehre) und Pastoraltheologie. Seit Januar 2004 ist Bertsch als geschäftsführende Pfarrerin der Kirchengemeinde Hagelloch (Dekanat Tübingen) tätig.

Bertsch ist verheiratet mit dem Künstler und Restaurator Sebastian Rogler, der eine Tochter mit in die Ehe gebracht hat. Seit 2 Jahren leben zudem zwei mittlerweile 18-jährige afghanische Flüchtlinge bei der Familie. In ihrer Freizeit geht die Pfarrerin gerne ins Kino, tourt mit dem Rucksack über die Alpen oder ist auf verschiedenen Pilgerwegen anzutreffen. Einmal im Jahr geht Bertsch für eine Woche ins Kloster: „Um mich im Herzensgebet neu einzuüben und geistlich aufzutanken“.

Sommerfreizeiten des EJW Bad Urach-Münsingen

Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling zieht mit wärmeren Temperaturen und Sonnenschein ein. Deshalb laufen im Evangelischen Bezirksjugendwerk Bad Urach Münsingen die Vorbereitungen für die Sommerfreizeiten gerade an. Im Freizeitprospekt stellt das Jugendwerk eine Bandbreite an verschiedenen Angeboten für den Sommer 2018 vor. Die Wahl fällt bei der Fülle an Angeboten nicht leicht. Es gibt noch freie Plätze bei drei verschiedenen Zeltlagern für Kinder, zwei Angeboten für Teenager und zwei Angeboten für junge Erwachsene. Die Aktivitäten reichen dabei von Radfahren über Segeln bis hin zu chillen und baden gehen und auch die Dauer der Freizeiten variiert von einem langen Wochenende bis hin zu acht oder zehn Tagen. Da ist für jeden etwas dabei! Wem das noch nicht genug ist, der kann beim Auf- und Abbaulager helfen, die Zeltplätze vorzubereiten und nach den Zeltlagern wieder alles abzubauen. Für Freunde und Mitarbeitende des Evangelischen Jugendwerks gibt es außerdem die Möglichkeit, beim Mitarbeiterlager Zeltlagerluft zu schnuppern. So unterschiedlich die vielen Angebote auch sind, so haben sie doch eines gemeinsam. Der Glaube an Jesus Christus soll bei allen Freizeiten spürbar gelebt und weitergegeben werden und die Gemeinschaft auf diese Weise zu etwas ganz Besonderem werden.

Nähere Informationen zu den Freizeiten 2018 gibt es unter www.ejw-bum.de sowie bei den Mitarbeitenden der beiden Geschäftsstellen in Bad Urach (Telefon: 07125 3093380) und Münsingen (Telefon: 07381 3249).

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Freiräume für neue Initiativen schaffen

    Die evangelischen Kirchenbezirke Neuenstadt und Weinsberg fusionieren. Nahezu einstimmig haben die beiden Bezirkssynoden beschlossen, sich zum Kirchenbezirk „Weinsberg-Neuenstadt“ zusammenzuschließen. Die Fusion soll zum 1. Januar 2020 vollzogen werden.

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  • Neue Landesschülerpfarrerin

    Sabine Schmalzhaf wurde als neue Landesschülerpfarrerin gewählt. Die 33-jährige Pfarrerin folgt auf Wolfgang Ilg, der im März als Professor für Jugend- und Gemeindearbeit an die Evangelische Hochschule Ludwigsburg berufen wurde.

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  • Nachspiel(zeit)

    Ein Spiel dauert 90 Minuten und manchmal auch ein bisschen länger. Das hat wieder einmal die Begegnung zwischen Deutschland und Schweden am vergangenen Samstag gezeigt. Andreas Koch berichtet in seiner Kolumne zur Weltmeisterschaft.

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