Herzlich Willkommen im Evangelischen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen

Seit dem 1.1.2013 bilden die Kirchenbezirke Bad Urach und Münsingen den gemeinsamen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen. Das Zusammenwachsen der Teilgebiete bleibt eine Aufgabe der nächsten Jahre. Der Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen vereinigt in sich Gegensätze und sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie erstrecken sich über das Gebiet vom Neckar im Westen über die die Höhen der Schwäbischen Alb bis hinunter an die Donau. Die Zusammenarbeit benachbarter Kirchengemeinden in Distrikten entwickelt sich. Der größere Kirchenbezirk bietet hier neue Chancen der Kooperation. Die 58.000 Gemeindeglieder in den 43 Kirchengemeinden werden von 52 Gemeindepfarrerinnen und -pfarrern begleitet. das gemeinsame Dekanatamt des einen Kirchenbezirks wird in einer Erprobungsphase durch zwei Dekane wahrgenommen, wo bei der Dekan in Bad Urach die Geschäftsführung wahrnimmt.

 

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Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

Dr. Joachim Rückle zum neuen Geschäftsführer des Diakonieverbandes gewählt

Verbandsversammlung hat am 10. April Dr. Joachim Rückle zum neuen Geschäftsführer gewählt. Günter Klinger geht Ende Januar in Ruhestand

„Keep it small and simple – bloß nicht verzetteln“

 

Es ist vollbracht, könnte man sagen. „Die Auswahl an Bewerbern war nicht üppig, wir sind aber sehr froh, mit Dr. Joachim Rückle einen qualifizierten Nachfolger für den jetzigen Geschäftsführer des Reutlinger Diakonieverbands gefunden zu haben“, betonten Gabriele Beier und Dekan Michael Karwounopoulos unisono bei der Vorstellung des „Neuen“ gegenüber den Medien. Wobei Rückle so neu ja gar nicht ist. Zumindest nicht in Reutlingen: „Ich wohne seit fast acht Jahren hier, weil ich zuvor Pfarrer in Pliezhausen war und meine Kinder in Reutlingen zur Schule gehen“, sagte der 50-Jährige, der in Besigheim, einer Weingemeinde im Kreis Ludwigsburg, geboren wurde.

An der Achalm fühle er sich sehr wohl, sei auch öfter mit dem Fahrrad auf der Schwäbischen Alb unterwegs, einer Gegend, die Rückle sehr schätze. Die vergangenen sieben Jahre war er beruflich allerdings in Stuttgart tätig: Beim Diakonischen Werk Württemberg leitete er die Abteilung „Theologie und Bildung“, wo der Pfarrer bereits Führungsverantwortung übernommen hatte und seine Rolle als Querschnittsabteilung sah: „Wir haben überall ein bisschen mitgemischt.“ Ähnlich empfinde er auch seine neue Funktion beim Reutlinger Diakonieverband: Die Vielfalt der Beratungsangebote und der Aufgaben, die dort anfallen, reizen Joachim Rückle, der im Übrigen zum Thema Freiwillige und Ehrenamt promovierte.

„Ich bezeichne mich als Spezialist für den Zusammenhang“, betonte der theologische Dr. angesichts der immer weiter um sich greifenden Spezialisierung in allen Lebensbereichen. Ihm liege die „interdisziplinäre Arbeit“ und er freue sich insbesondere über die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, die sich im gesamten Kreis Reutlingen um die Geflüchteten sorgen und kümmern.

Grundsätzlich habe Dr. Joachim Rückle zu einem Lebensmotto gefunden, das er kurz „kiss“ nennt, was für „keep it small and simple“ stehe. Die Erklärung? „Es gilt, sich nicht zu verzetteln und die große Vielzahl der Aufgaben gut hinzubekommen.“ Wichtig sei dabei aber immer die „Basisnähe und die Erdung“ – schließlich funktioniere weder Kirche noch Diakonie ohne den persönlichen Kontakt zu den Menschen.

Dr. Joachim Rückle wird seine neue Stelle beim Reutlinger Diakonieverband am 1. Januar kommenden Jahres antreten. Einen Monat lang ist Günter Klinger dann noch vor Ort, um seinen Nachfolger in die Besonderheiten der Arbeit einzuführen. Rückle habe seinen eigenen Worten nach eine psychotherapeutische Zusatzausbildung gemacht – „der Beratungskontext ist mir also vertraut“, so der 50-Jährige, der zwei Kinder hat sowie eine Gattin, die in Tübingen arbeitet. Für Rückles neue Funktion sei ein „gewisses Maß an Fachkenntnis notwendig in oft auch schwierigen Fragen“, wie er selbst betonte. „Niemand weiß, wie sich das Soziale weiter entwickelt.“ Abzulesen sei das beispielsweise an der Pflege: „Es gibt eine Spirale nach unten, wenn die Wertschätzung für einen Bereich fehlt“, betonte der neue Geschäftsführer. Grundsätzlich sei es eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das Soziale zu gestalten“.

 

 

 

Sommerfreizeiten des EJW Bad Urach-Münsingen

Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling zieht mit wärmeren Temperaturen und Sonnenschein ein. Deshalb laufen im Evangelischen Bezirksjugendwerk Bad Urach Münsingen die Vorbereitungen für die Sommerfreizeiten gerade an. Im Freizeitprospekt stellt das Jugendwerk eine Bandbreite an verschiedenen Angeboten für den Sommer 2018 vor. Die Wahl fällt bei der Fülle an Angeboten nicht leicht. Es gibt noch freie Plätze bei drei verschiedenen Zeltlagern für Kinder, zwei Angeboten für Teenager und zwei Angeboten für junge Erwachsene. Die Aktivitäten reichen dabei von Radfahren über Segeln bis hin zu chillen und baden gehen und auch die Dauer der Freizeiten variiert von einem langen Wochenende bis hin zu acht oder zehn Tagen. Da ist für jeden etwas dabei! Wem das noch nicht genug ist, der kann beim Auf- und Abbaulager helfen, die Zeltplätze vorzubereiten und nach den Zeltlagern wieder alles abzubauen. Für Freunde und Mitarbeitende des Evangelischen Jugendwerks gibt es außerdem die Möglichkeit, beim Mitarbeiterlager Zeltlagerluft zu schnuppern. So unterschiedlich die vielen Angebote auch sind, so haben sie doch eines gemeinsam. Der Glaube an Jesus Christus soll bei allen Freizeiten spürbar gelebt und weitergegeben werden und die Gemeinschaft auf diese Weise zu etwas ganz Besonderem werden.

Nähere Informationen zu den Freizeiten 2018 gibt es unter www.ejw-bum.de sowie bei den Mitarbeitenden der beiden Geschäftsstellen in Bad Urach (Telefon: 07125 3093380) und Münsingen (Telefon: 07381 3249).

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Kirchen halten sich an vereinbartes Verfahren

    Kirchengemeinden der beiden Evangelischen Landeskirchen von Baden und Württemberg sowie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg gewähren derzeit in insgesamt sechs Fällen Kirchenasyl. Darauf haben die vier Kirchen jetzt hingewiesen.

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  • Initiative Regenbogen wächst

    Die "Initiative Regenbogen", die sich für eine Gleichstellung Homosexueller in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg einsetzt, verzeichnet wachsenden Zulauf. Inzwischen zählen 58 der rund 1.300 Gemeinden der Landeskirche dazu.

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  • Wir vertrauen auf Gott

    Das Flüchtlingsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei ist zwei Jahre alt. Wie sieht es heute aus in Griechenland und wie geht es den Flüchtlingen dort? Darüber hat Stephan Braun mit Meletios Meletiadis gesprochen. Er ist "Moderator" (Bischof) der Griechischen Evangelischen Kirche.

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