Willkommen im Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen!

Gottesdienst zur Fusion am 12.1.2014

© Peter Steinle

Landesbischof Frank O. July und Vertreter der Kirchenbezirke beim Fusionsgottesdienst am 12.1.2014

Seit dem 1.1.2013 bilden die Kirchenbezirke Bad Urach und Münsingen den gemeinsamen Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen. Das Zusammenwachsen der Teilgebiete bleibt eine Aufgabe der nächsten Jahre.

Der Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen vereinigt in sich Gegensätze und sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie erstrecken sich über das Gebiet vom Neckar im Westen über die die Höhen der Schwäbischen Alb bis hinunter an die Donau. Die Zusammenarbeit benachbarter Kirchengemeinden in Distrikten entwickelt sich. Der größere Kirchenbezirk bietet hier neue Chancen der Kooperation.

Die 58.000 Gemeindeglieder in den 43 Kirchengemeinden werden von 52 Gemeindepfarrerinnen und -pfarrern begleitet. das gemeinsame Dekanatamt des einen Kirchenbezirks wird in einer Erprobungsphase durch zwei Dekane wahrgenommen, wo bei der Dekan in Bad Urach die Geschäftsführung wahrnimmt.

Kirchenbezirk mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

© OSM

Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen mit Distrikten

Der westliche Teil des Bezirkes (von der Alb bis zum Neckar) ist, schon von der Lage her, eher industriell geprägt. In den noch relativ geschlossenen Albdörfern spielt die Landwirtschaft zumindest im Bewusstsein der Menschen noch eine bedeutende Rolle. Doch auch hier gelang es in den letzten Jahren zunehmend, mittelständische Industrie anzusiedeln.

Der ehemalige Truppenübungsplatz auf der Münsinger Haardt ist Kern des Biosphärengebiets Schwäbische Alb mit überregionaler Bedeutung als Erholungs- und Urlaubsgebiet. Bad Urach ist eine altwürttembergische Oberamtsstadt, doch die ehemalige Residenzstadt wurde, was Größe und wirtschaftliche Kraft anbelangt, von Metzingen und Dettingen überflügelt. 


Viele Orte gehörten zum Herzogtum Württemberg und sind deswegen "evangelisch" geprägt. Der südliche Teil des Kirchenbezirks gehörte früher zu Vorderöstereich. In diesem katholisch geprägten Landstrich sind die Evangelischen in der Minderheit. Viele der Orte sind bis heute nachhaltig vom Pietismus beeinflusst.  

Der Kirchenbezirk besitzt etliche alte und bedeutende Kirchen.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Ein Stück Normalität

    Eine Delegation syrischer Christen aus Homs besuchte heute die Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche in Stuttgart und berichtete über die aktuelle Lage in dieser Region.

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  • Ein Beitrag zur Integration

    15 Flüchtlinge absolvieren derzeit über die Diakonie Württemberg ihren Freiwilligendienst. Elf weitere geflüchtete Menschen beginnen im September. Sie leisten damit freiwillige gemeinnützige Arbeit gegen ein geringes Taschengeld.

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  • Hilfe in schwierigen Lebenssituationen

    Beratung per Telefon, Chat oder Mail: Die evangelische TelefonSeelsorge Stuttgart sucht ehrenamtliche Mitarbeitende. Wie die Organisation am Montag mitteilte, können sich Interessierte bei einem Abend im September über eine Mitarbeit informieren.

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